DORN, Emotionen und Traumaheilung

Rückmeldung zum Seminar: Dorn, Emotionen und Traumaheilung

Lieber Leute, das Seminar hat mir neue Impulse gegeben, vielen Dank an dich!! Der Vortrag über die HAMER - Theorie hast du mit großem Herzblut gehalten. Du scheinst davon so überzeugt zu sein, dass man es leicht annehmen kann. Dabei hab ich viel gelernt, kann allerdings nicht verstehen, dass dieses Wissen von den Schulmedizinern so gering geschätzt wird? Die zweite Sache mit den kineseologische Testungen in Verbindung mit Operationen war ebenfalls sehr lehrreich.  Als mein Partner Helmut mir die Hände an den Kopf legte und er sowie ich an die belastende Situation dachten, da spürte ich den Impuls im ganzen Kopf. Also ich wollte mich nochmal positiv melden und dir sagen, mach weiter so! Lieben Gruß aus Waiblingen, Ingeborg

Mit DORN am Rücken und mit Einfühlsamkeit an den Emotionen

Wenn wir Menschen, die „ver-rückt“, deren Wirbel verrückt sind, mit DORN helfen, dann arbeiten wir „somatopsychisch“ Wir helfen ihnen auf allen Ebenen. Natürlich wirkt die Psyche auf den Körper, wie allseits bekannt. Ich glaube, dass man das aber auch noch in der anderen Richtung betrachten muss. Wenn man am Körper arbeitet, korrigiert man auch die Psyche. Es ist Ihnen bestimmt schon passiert, wenn Sie eine Dorn-Anwendung machen, dass Leute anfangen zu weinen oder dass sie beginnen zu erzählen, dass durch die Berührung ihre Seele berührt wird. Ich bin seit 10 Jahren Heilpraktikerin. Mein Interesse gilt den seelisch-geistigen Zusammenhängen hinter den körperlichen Symptomen. Alles was uns bewegt, findet Ausdruck in uns und hat etwas mit unserm geistigen Feld zu tun, in das wir hinein geboren wurden. Es gibt Unfreiheit und Verstrickung, die uns in Schmerz, Krankheit und Tod führt. Die Lösung ist die Zustimmung zu allem, was ist. Wir erkennen oft nicht, welche Emotionen hinter körperlichen Symptomen stecken. Also zuerst bewusst machen und dann Schmerz und Emotionen in Einklang bringen! Was von mir ist nicht im Einklang, also was von mir hat diesen Schmerz ausgelöst? Was grenze ich aus? Wo schaue ich nicht hin? Wovor habe ich Angst. Was schmerzt mich so sehr? Diese ausgegrenzten Bereiche müssen integriert werden.

Möglichkeiten, die Emotionen hinter den Schmerzen zu finden und in Einklang zu bringen: 

  1. Es geht um Einfühlen und Zuhören. Wer zu uns kommt, vertraut sich uns an. Wenn wir einige Zeit am Körper arbeiten, was eine besondere Nähe darstellt, ergibt sich die Möglichkeit, sich den Schmerz von der Seele zu reden. Wir brauchen uns nur sensibel einzufühlen. So können wir die Wirbel ordnen und die Mukulatur lösen. Das Problem wird bewusst, der Betroffene lösungsbereit. 
  1. Zur zielorientierten Lösung gehören Affirmationen, die uns den Weg bereiten. Wir orientieren uns am Wirbelsäulenposter und schauen uns die Affirmationen an. Man sieht, welchem Wirbel welches Organ zugeordnet ist und welches Gefühl bzw. negative Emotion. Wut, z.B. ist gekoppelt an den 4. Brustwirbel. Wut ist die Starre, es krampft sich in mir zusammen, ich bin verbittert. Lösung ergibt sich durch die zugehörige positive Affirmation. Die zielorientierte Affirmation beschreibt den positiven Zustand, den wir erreichen wollen, mit dem positiven Gefühl, das er schon erreicht ist. Wir lassen dem Menschen, der zu uns gekommen ist, das Bild vor seinem geistigen Auge entstehen, geben diesem Bild Raum, so dass sich der Wunsch in jeder Zelle des Körpers integrieren kann. 
  1. Um Emotionen zu prüfen arbeiten wir mit einfachen Elementen der Psycho-Kinesiologie. Es ist sehr sinnvoll, den kinesiologischen Muskeltest zu erlernen, weil damit nicht nur die körperlichen Zusammenhänge bei dem Menschen an dem ich arbeite geprüft werden können, sondern auch die seelischen. Beim Muskeltest geht es nicht um Kraft sondern um Energie, diesen Test können sie auch mit kräftigen Männern machen. Wir arbeiten mit dem Pectoralismuskel. Sie lassen den Probanden „ja“ sagen und fühlen seine Muskelkraft ein, dann lassen sie ihn „nein“ sagen und fühlen den Unterschied, der Muskel sollte jetzt schwächer reagieren. Fragen wir mit Worten, wirken oft Sabotageprogramme, die Betroffenen wollen anscheinend gar nicht gesund werden. Sie kennen das alles selbst. Der Test ermöglicht uns ehrliche Antworten, die weiterführen. Stellen sie sich vor, sie arbeiten am Rücken, am 8.Brustwirbel, dort ist alles sehr verhärtet und sie kommen mit ihrem Daumen gar nicht in die Tiefe. Sie bleiben auf dem Ort und fragen „War denn hier was?“ und dann kann derjenige erzählen. Oder sie fühlen sich ein und bekommen intuitiv ein Bild von dem hier abgespeicherten Geschehen. Und damit wir sicher sind, ob das stimmt, kann man mit dem Muskeltest nachtesten. Traumatische Erlebnisse und Ängste, die in unserem Unbewussten gespeichert sind und uns stören, integrieren wir mit einem einfachen Verfahren, das schon Sigmund Freud eingesetzt haben soll: Die Stirnhöcker werden mit einer Hand gehalten, die zweite liegt auf der auffälligen Stelle am Rücken. Der Partner stellt sich selber die gefundene Angst oder das traumatische Erlebnis vor oder ich stelle es mir vor. Eine leichte Entspannungsbewegung, die den Körper durchläuft, kündigt das Ende des Integrationsprozesses an. 
  1. Liegt die Blockade aber noch tiefer, in einem familiensystemischen Hintergrund, brauchen wir natürlich eine systemische Lösung. Systemisch lösen bedeutet, das Familien- und Ahnensystem einzubeziehen, in das wir nicht ohne Grund geboren wurden. Die wichtigsten Personen in unserem Leben, die uns emotional prägen, sind Mutter und Vater. Praktisch gehört eine Hälfe unseres Gewissens Mutter und Vater die andere. Wir sind also so etwas wie schizophren, stimmt´s? Aus Liebe zu beiden tun wir alles, dass die Eltern bleiben und wir dazugehören. Dazu kommt das größere, das kollektive Gewissen, in dessen Ordnung wir eingebunden sind ohne es zu wissen. Wir vertreten hier mit unseren Gefühlen und Emotionen vielleicht einen Ahnen, der ausgegrenzt wurde oder früh verstorben ist. Wenn dies zu Schmerz und Krankheit geführt hat, ist die Lösung „ Ja“ zu sagen. „Ja“ zur Gegenwart, „Ja“ zur Vergangenheit und „Ja“ zur Zukunft. „Ja“ und Dank an unsere Eltern.
  1. Die nächste Folie zeigt die Selbstwerteinbrüche, die wir selbst festgestellt und zugeordnet haben, basierend auf Aussagen von Dr. Hamer. In meiner Praxis hat sich viel von den Hamer´schen Theorien bestätigt. Defizite gibt es in der Lösung und Heilung der von ihm gefundenen Konflikte. Da sind wir alle gefordert, mit unseren eigenen Methoden die Menschen zu begleiten, die zu uns gekommen sind.

Die ersten Halswirbel stehen für Selbstwerteinbrüche intellektueller Art. Alles was ich nicht verstehen kann, alles was ich nicht sehen kann, alles was ich nicht begreifen kann, was überhaupt nicht wahr sein kann, sind prägende Grundmuster, die ein aktuelles Erlebnis zum Selbstwerteinbruch machen. Beispiel: alles was ich nicht logisch erklären kann, was ich nicht nachvollziehen kann, kann nicht wahr sein. Wir haben so viele Atlas-Probleme, weil wir alles nur über den Kopf wahrnehmen. Alles, was passiert, versuchen wir intellektuell zu erfassen und schaffen es doch nicht. Mit unserem Kopf können wir nicht alle Ebenen unserer Wirklichkeit erfassen. Wir können aber hier und jetzt einfach ja sagen und die Situation annehmen.

Der 3./4. Halswirbel steht für intellektuell-moralischen Selbstwerteinbruch. Wer hat schon gern mit dem zu tun, was sündig, unmoralisch oder böse ist? Wir haben gesellschaftliche Richtlinien und unsere Moral wie jede Kultur ihre Moral hat. Zum Konflikt führt ein Satz wie: „Ich kann es mit meinem Gewissen nicht vereinbaren.“

Kommen wir zur Schulter! Der 7. Halswirbel gehört zu Schulter. Er heißt lat. „prominens“ = „der hervorragende“. Prominente bürden sich oft zuviel auf. Dem entspricht der Sorgekomplex, der Sorgeselbstwerteinbruch. Ich muss mich um alles sorgen und will alles  festhalten. Aber ich kann es nicht mehr halten.

Wenn klar ist, ob die Problematik rechts- oder linksseitig ist, lassen sich Rückschlüsse ziehen auf  die Ursache. Bei Rechtshändern steht die linke Körperseite für die Mutter oder die Kinder, die rechte Seite für den Partner und alle anderen Menschen. Bei Linkshändern ist es umgekehrt. Ob jemand Rechts- oder Linkshänder ist, erfahren Sie am besten aus dem Klatschtest. Das Problem an Hand, Handgelenk, weist auf den Selbstwerteinbruch: „ Ich kann es/ihn nicht fest halten“.

Gute Beispiele gibt es auch bei Sportlern. Wenn sie ihre Laufbahn beenden, haben sie Gelenkprobleme und genau in dem Bereich Schmerzen, wo die Sportart die Gelenke und die Muskeln am meisten beansprucht hat, aber auch in dem Bereich, in dem der Selbstwerteinbruch „Ich bin nicht mehr fähig, diese Leistung zu bringen“, zum Ausdruck kommt. Dieser Selbstwerteinbruch zeigt sich im Brustwirbelbereich.  Die Eisschnellläuferin  Gunda Niemann-Stiernemann hat gestern ihre Laufbahn beendet. Ich war selbst auch Eisschnellläuferin. Ich kann ein Lied davon singen, wie man mit gekrümmtem Rücken Profisport betreibt. Und wo hat sie Schmerzen? Sie hat Rückenschmerzen in der Brustwirbelsäule. Also ein Selbstwerteinbruch, weil nach dem Höhepunkt ihrer Laufbahn die Leistung, für die sie sich so lange krummgemacht hat, nicht mehr zu bringen war.

Unterm Brustbein der Solarplexus ist die Mitte unseres Körpers. Er steht für unser Ich. Ein Selbstwerteinbruch dort bedeutet: „Ich kann nicht mehr“ oder „Ich kann nicht für mich sorgen und kann mich auch nicht lieben.“ Positive Affirmation für die gestörte Mitte: „Ich lieb mich so wie ich bin“.

Hexenschuss, die Rückenprobleme im unteren Lendenwirbelbereich haben immer mit dem zentralen, existenziellen Problem zu tun: Dass ich alles verliere. Dass ich von vorne anfangen möchte. Oder wenn sie was Neues angefangen haben, dass es nicht gelungen ist. Es geht um Geld, Arbeit, Frauen, Männer. Bei Frauen ist es existentiell, wenn sie nicht mehr weiter gehen wollen aus irgendwelchen Gründen. Die stärkste Belastung am Rücken ist, anatomisch gesehen,  am Übergang vom Kreuzbein zum 5. Lendenwirbel. Der 5. Lendenwirbel steht gerade auf dem Kreuzbein. Das ist die Voraussetzung dafür, dass wir aufrecht stehen können, dass wir auf zwei Beinen gehen können. Dieser Übergang vom 5. Lendenwirbel zum Kreuzbein gibt uns Stabilität. Wenn wir die nicht mehr haben, kann uns da die Hexe reinschießen. Hören Sie den Leuten genau zu, die hier Probleme haben, sie werden viel über existentielle Sorgen und Nöte erfahren! Unsere Arbeit ist so hilfreich, weil es oft so persönliche Themen sind. Die Menschen, die zu uns kommen, brauchen jemand mit dem sie wirklich sprechen können. Was steht auf Helmut Kochs Poster dazu? Sexuelle Probleme, Schuldgefühle, die Geborgenheit fehlt! Fehlende Sicherheit im Leben kann zum Selbstwerteinbruch führen.

Nun zur Hüfte und zum Selbstwerteinbruch, nicht mehr vorwärts zu kommen, den nächsten Schritt nicht tun zu können. Dr. Hamer kannte die Dorn-Methode nicht und ich finde es ganz interessant, wie diese zwei verschieden denkenden Genies am Ende doch in Übereinstimmung sind. Nach Hamer ist es: „Ich schaffe es nicht mehr, weiter zu gehen, ich mache nur ganz kleine Schritte oder ich bewege mich gar nicht mehr“. Dann brauche wirklich Hilfe, brauche wieder Boden unter die Füße. Hilfe, mich wieder gerade- und aufzurichten und mit mir in Einklang zu kommen. Das geht mit dem Partner in der Dornanwendung.

Beim Knie sind es Selbstwerteinbrüche, die etwas mit dem Überschreiten meiner Grenzen aus fehlender Demut zu tun haben. Auch hier denke ich an die Sportler. Wenn ich sage, ich komme an die Grenze und es geht halt nicht, ich kann nicht weiter und akzeptiere demütig diese Vorgabe, ist es o.k. Leistungssportler sind immer an dieser Grenze. Kinder auch, in ihren Allmachtsfantasien fehlt ihnen oft die Demut. Und Kinder sind wir alle.

Die Füße sollen uns lebenslang tragen und uns in richtige Richtung lenken. Also definiere ich bei Fuß: „Ich traue mir nicht zu, eine Entscheidung zu treffen, in welche Richtung ich gehen soll.“  Wir haben den Heiler in uns drin, der weiß um unsere Sorgen, Nöte, Ängste und Selbstwertverluste. Manchmal können wir seine Stimme aber nicht vernehmen und brauchen den Impuls von außen. Vielleicht bin ich in dem Moment, in dem ich mit Dorn arbeite, für einige Menschen dieser Impuls.

 Der Gefühlsatlas der Organe.

Zuerst die Galle. Zur Galle gehört Wut.  Was fehlt mir, wenn ich wütend werde? Das Gegenteil von Wut. Die positive Umwandlung wäre Liebe. Und es fehlt meist Liebe, einfach für uns alle. Galle liegt in der Mitte des Körpers, also ich sorge selbst für mich schlecht. Darum zuerst die Liebe für mich selbst, das ist die Lösung von Wut. Liebe und Galle gehören zusammen.

Dann kommt der Magenwirbel Th 6. Magen hat eine gewisse Unzufriedenheit, etwas nicht fertig zu bringen, etwas nicht verdauen zu können. Mein Bruder hat seine Heirat ein Vierteljahr geheimgehalten vor der Mutter. Und meine Mutter hat zu mir gesagt, einfach aus ihrem Gefühl heraus, sie werde damit nicht fertig, sie könne es nicht verdauen, dass ihr Sohn einfach geheiratet hat. Sie hatte mich angerufen, um mich zu fragen, ob ich ihr etwas gegen ihre Magenschmerzen empfehlen könne.

Milz steht für Neid. Neid ist Geld. Die dritte, der negativen Eigenschaften, die uns beherrscht. An dritter Stelle der Todesursachen steht Diabetes. Dass Neid uns so beherrscht, unser Leben einschränkt, und uns krank macht! Wie viel gönne ich dem anderen? Freuen wir und doch einfach darüber, wenn es anderen gut geht, dann geht es uns auch gut! Dann die Nieren. Wenn´s da fehlt, fehlt Übereinstimmung mit dem Leben. Mir wird existentiell der Boden unter den Füßen weggezogen. Ich habe Angst, nicht mehr genug zum Leben zu haben, und die Angst, die Liebe zu verlieren. Wenn die Nieren nicht mehr arbeiten, vergiften wir uns selbst. Verlieren wir die Liebe, vergiften wir uns erst recht selbst. Es geht also immer um das „Ja“ zum Leben!

Dünndarmprobleme stehen für sich verloren und allein gelassen Fühlen. Einzelkämpfer. Man spielt gegeneinander um sich zu beweisen. Eine Folge kann Tennisellbogen sein. Wieso?. Im Meridiansystem läuft der Dünndarm-Meridian über die Außenseite des Ellenbogens. Beim Dickdarm geht es um das Loslassen. Was passiert, wenn wir nicht los lassen? Wir verkrampfen uns: die Leute mit Zukunftsproblemen. Am Dickdarmwirbel (1.LW) findet sich sofort eine Entlastung und das Loslassen fällt leichter. Das Körperliche beeinflusst auch die Psyche. Chronischer Kummer und Trauer nehmen die Luft zum Atmen und liegen demgemäß bei den Lungenwirbeln. Herz und Schmerz gehören zusammen, wie im Schlager, der Herzschmerz haftet am Herzwirbel, dem 2. Brustwirbel